Herzlich Willkommen
Sehr geehrte Damen und Herren!
Focus Hepatogastroenterologie ist Teenager – und bleibt neugierig.
14 Veranstaltungen, unzählige spannende Fälle und noch lange nicht erwachsen: Unser Format der fallbasierten Fortbildung geht in die nächste Runde.
Auch diesmal kombinieren wir klinische Fälle mit State-of-the-Art-Vorträgen aus Gastroenterologie, Endoskopie und Hepatologie – praxisnah, aktuell und mit Blick über den Tellerrand.
Die Fälle entstehen aus den spannendsten Entwicklungen der letzten Jahre in unseren Fachgebieten. Die begleitenden Vorträge bringen Sie auf den neuesten Stand der Wissenschaft
und zeigen, was davon wirklich im klinischen Alltag ankommt.
Kurz gesagt: echte Fälle, frische Erkenntnisse und jede Menge Stoff für gute Diskussionen.
Dieses Jahr nehmen wir uns cholestatische Hepatopathien vor – und schauen genauer hin. Was von den alten Therapiekonzepten taugt noch? Was kann man getrost verabschieden?
Und welche neuen Optionen sind wirklich spannend?
Außerdem widmen wir uns den seltenen Lebererkrankungen: Wie nähert man sich ihnen strukturiert, ohne im diagnostischen Dschungel verloren zu gehen? Welche Schritte
führen schnell zur richtigen Diagnose? Und woran müssen wir vor und nach Lebertransplantation denken?
Wie immer gilt: kein Frontalunterricht. Wir arbeiten uns gemeinsam durch Fälle, Bilder und Befunde – praxisnah, direkt aus dem klinischen Alltag und mit genug Raum für Diskussion.
Und dann wäre da noch die Frage: Erlebt die Chirurgie gerade ein Comeback in der CED? Wann macht die primäre Operation wirklich Sinn – und wann fährt man mit
einer konservativen Strategie besser? Wir diskutieren aktuelle Ansätze beim Management von entero-enterischen und entero-kutane(n) Fisteln sowie perianalen Fisteln.
Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Welche Konzepte sind heute State of the Art – und was funktioniert im Alltag tatsächlich?
Neben den aktuellen Therapiestrategien beim hepatozellulären Karzinom – in all ihrer Komplexität – werfen wir auch heuer einen genauen Blick auf die verschiedenen
Behandlungswege: interventionell, operativ oder medikamentös. Wann passt welche Strategie? Und wie gelingt die optimale Abstimmung im interdisziplinären Setting?
Darüber hinaus widmen wir uns dem extrahepatischen Gallengangskarzinom. Welche diagnostischen und therapeutischen Schritte braucht es, um hier für unsere Patient:innen
die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen? Heute werden wir auch den Alltag in der HCC Ambulanz erleben, Entscheidungen müssen schnell praxisnah und häufig unter Druck
getroffen werden, gemeinsam werden wir diese Challenge erleben aber auch gemeinsam meistern.
Dass es in der Endoskopie manchmal hoch hergeht, kennen wir alle. Genau deshalb stellt sich die Frage: Wie priorisieren wir richtig? Welche Patient:innen bleiben auf der Liste –
und welche müssen verschoben werden? Und vor allem: Auf welcher evidenzbasierten Grundlage treffen wir diese Entscheidungen? Neben vielen spannenden Bildern geht es diesmal also
auch um Organisation, Priorisierung und Entscheidungen mit Tragweite im klinischen Alltag. Und weil es in der Gastroenterologie manchmal schnell gehen muss, steht auch das Management
der GI-Blutung auf dem Programm. Ein weiterer Schwerpunkt liegt am Schnittpunkt von Endoskopie und Chirurgie: Wer profitiert von einer Operation – und wann ist eine endoskopische
Gastroenteroanastomose die bessere Option? Und nicht zuletzt: Was tun mit Patient:innen, die „unfit for surgery“ sind? – harte Entscheidungen, echte Fälle und Lösungen für den Alltag.
In unserer gastroenterologischen Ordination widmen wir uns zwei Themen, die im Praxisalltag ständig auf dem Tisch liegen: MASLD und Abdominalschmerz. Beim Management der
MASLD stellt sich zunehmend die Frage: Welche Patient:innen profitieren von welcher medikamentösen Therapie? Und wie gelingt eine sinnvolle Auswahl in der täglichen Praxis? Gleichzeitig
gehen wir einem der aktuell brennendsten Thema, den Fragen der Patient:innen zum FIT Test, nach – alltagstauglich und direkt aus der Perspektive der Gastroenterologie in der niedergelassenen
Praxis. Wie kommt man vom unspezifischen Symptom zur klaren Diagnose – strukturiert, effizient und ohne unnötige Umwege? Wie kläre ich Patient:innen über den FIT Test auf?
Natürlich auch dieses Mal wieder ein "State oft the Art" Vortrag: Was bringt die alle 5 Jahre Stattfindende Konsensuskonferenz "Baveno VIII" im Bereich portale Hypertension für die
klinische Praxis? Abrunden wollen wir es mit einem neuen Format: Die Kontroverse "Brauchen wir die Koloskopie überhaupt noch?"
Prim. Prof. PD Dr. Arnulf Ferlitsch
Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Maieron
Univ.-Prof. Dr. Harald Vogelsang